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The American Way of Life
Vieles war ja schon bekannt, wie die engen und äußerst fruchtbaren Verflechtungen von Wirtschaft, Regierungen und Geheimdiensten in den Ländern dieser Welt, insbesondere in Südamerika z.B. von der ehemaligen United Fruit Company (jetzt die wohl jedem bekannte Chiquita Brands International. Diese Firma wird oft als typisches Beispiel dafür gesehen, wie multinationale Firmen in die Innen- und Außenpolitik ärmerer Länder (auch deswegen so genannter Bananenrepubliken) eingreifen und sie manipulieren - siehe auch: Krieg mit allen Mitteln – Terror inbegriffen ).
Aber was da nach 60 Jahren über die wahren Hintergründe zum amerikanischen Kriegseintritt und den jahrzehntelangen Ereignissen danach ans Licht kommt, spottet wohl jeder Beschreibung. Das dürfte wohl ein Teil der Unterlagen sein, die die amerikanische Regierung 120 Jahre vor der Öffentlichkeit verbergen will.
Im Grunde handelt es sich immer wieder um die gleiche mafiös vorgehende kleine handvoll amerikanischer Großindustrieller und milliardenschwere Familien, die den Dollar und dessen Fluß steuern und beherrschen, die Präsidenten und Regierungen machen und wieder abtreten lassen und darüber versuchen, die Welt zu beherrschen - was diese Clans über Generationen viele Jahrzehnte sehr erfolgreich tun. Wer sich dem entgegenstellt, wird über Nacht zum Freiwild und unter fadenscheinig konstruierten Gründen überfallen, insbesondere wenn es dabei nicht nur um reine Kapitalinteressen sondern um "ihre" Energievorräte aus amerikanischer Sicht geht.
Doch mittlerweile sollen wohl in Amerika, den beherrschten Staaten und in den teilferngesteuerten europäischen Staaten die Scheindemokratien langsam aber sicher in Richtung totalitäre Systeme umgebaut werden. Diese Anzeichen lassen sich jedenfalls täglich beobachten durch systematischen Aufbau von Kontrollmechanismen bei gleichzeitigem Abbau der Bürgerrechte sowie der sozialen Strukturen.
Das klingt auf den ersten Blick sehr krass und unglaubwürdig. Was aber soll man davon halten, wenn eine amerikanische Regierung bewusst ein Pearl Harbour-Massaker zuliess, um einen wirklichen Grund zum Kriegseintritt gegen Japan zu bekommen, um den Japanern den in Asien zusammengeraubten Goldschatz im Wert von hunderten Milliarden Dollar (zum seinerzeitigen Zeitpunkt) abjagen zu können, dann Atombomben auf das schon de Facto besiegte Japan werfen liess, nur um die russischen Invasoren von der Besetzung Japans abzuhalten, damit der von den Japanern geraubte Goldschatz nur den amerikanischen Besetzern (und ein wenig den Japanern als "Schweigegeld") zufällt?
Hätte Stalin zu diesem Zeitpunkt nicht still den Rückzug angetreten, hätte es mit Sicherheit die Fortsetzung des Krieges - diesmal zwischen den Allierten in Asien und in Europa gegeben. Inzwischen sind amerikanische Truppenteile in 129 Ländern dieser Welt stationiert, um Kapitalinteressen zu bewahren und auf die Energievorräte "aufzupassen" - unter anderem von der arabischen Halbinsel über die Ölstaaten der ehemaligen Sowjetunion bis hin zur chinesischen Grenze.
Hinweis: Über den Link der Artikelüberschrift gelangen Sie zum vollständigen Originaltext der jeweiligen Quelle.
- Berlin bereitet Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes vor
cai/amz/ddp in Spiegel Online vom 09.02.08
Die Bundesregierung will dem Druck der USA offenbar ein Stück weit nachgeben: Nach Informationen des SPIEGEL plant sie eine massive Truppenaufstockung in Afghanistan und erwägt eine Erweiterung des Einsatzgebietes. Damit sollen Forderungen nach einem Kampfeinsatz im Süden abgewehrt werden.
Hamburg - Experten der Bundesregierung planen nach Informationen des SPIEGEL eine massive Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan. Die Truppenstärke soll demnach von derzeit 3500 auf bis zu 4500 Soldaten erhöht werden. Gedacht sei auch daran, das Einsatzgebiet beträchtlich zu erweitern und nach Westen auszudehnen. Dazu solle die Provinz Badghis, die bisher zur Westregion unter italienischem Kommando gehöre, dem deutschen Sektor im Norden zugeschlagen werden.
Wie der SPIEGEL weiter berichtet, wird auch erwogen, die Verlängerung des Mandates für die Isaf-Stabilisierungstruppen vom Herbst auf den Juni vorzuziehen. Das bisher auf ein Jahr befristete Mandat solle auf 15 oder 18 Monate ausgedehnt werden. Dahinter stehe die Absicht, den Militär- Einsatz in Afghanistan aus dem bevorstehenden Bundestagswahlkampf herauszuhalten. Unions-Bundestagsfraktionschef Volker Kauder nannte in der "Welt am Sonntag" eine mögliche Frist bis ins Frühjahr 2010 für die Dauer des Mandats.
Anmerkung: Damit stünde die größte Fläche Afghanistans unter deutschem Kommando - ob da nur 4.500 Soldaten reichen, die schon jetzt zu knapp sind - von Material- und Nachschubproblemen mal ganz abgesehen?
Auch stellt sich erneut die Frage nach dem Sinn: Die USA haben Osama Bin Laden (die Familien Bush und Laden sind eng befreundet, die Ladens wurden kurz vor 9/11 ausgeflogen - besser evakuiert?) und seine Taliban seinerzeit gegen die Russen in Afghanistan ausgebildet, ausgerüstet und finanziert und insbesondere von der saudischen Halbinsel aus wird das fortgesetzt mit islamischen Fundalisten - nur jetzt gerichtet Afghanen, Amerikaner und Europäer.
Bislang musste sich noch jede ausländische Macht mit mehr oder weniger blutiger Nase erfolglos aus Afghanistan zurückziehen. Warum sollte das dieses Mal anders sein?
Inzwischen sind fast 10.000 deutsche Soldaten weltweit im Gefolge der USA im Auslandseinsatz (wir reden von Einsatz, der Rest der Welt sagt Krieg dazu) und das bei einer "parlamentarischen" Armee, bestehend aus "Bürgern in Uniform", die laut Grundgesetz ausschliesslich im Landesinneren gegen Bedrohungen von aussen eingesetzt werden darf.
- Kriegsgeflüster im Persischen Golf
Florian Rötzer in Telepolis vom 02.04.07 Teheran spielt mit den Gefangenen, die USA entsenden dritten Flugzeugträgerverband
Auszug: Der Leiter des israelischen Militärgeheimdienstes Amos Yadlin berichtete dem israelischen Kabinett gestern, dass sich Iran, Syrien und die Hisbollah im Libanon auf einen Krieg vorbereiten würden. Sie würden mit einem Angriff im Sommer rechnen und Maßnahmen zur Verteidigung vorbereiten. Während gleichzeitig die deutsche Bundeskanzlerin bei ihrer Visite im Nahen Osten Optimismus verbreitete, sieht Yadlin Zeichen für eine zunehmende Instabilität in der Region, entsendet die USA einen weiteren Flugzeugträgerverband an den Persischen Golf und rechnet man in Russland mit einem Angriff im April.
Die USA haben bereits zwei Flugzeugträgerverbände - Eisenhower und John C. Stennis - im Persischen Golf, mit denen sich zumindest eine militärische Intervention im Iran zur Bombardierung der wichtigsten Nuklearanlagen und militärischen Stützpunkte bewerkstelligen ließe. Schon die Entsendung des zweiten Flugzeugträgerverbandes galt als deutliches Signal an den Iran und als mögliche Vorbereitung für einen Krieg. Nun wurde mit der Nimitz der dritte Flugzeugträgerverband mit 6.000 Soldaten in den Persischen Golf geschickt .
Dazu kommen die Schlachtschiffe Princeton, Higgins, Chafee, John Paul Jones und Pinckne, die alle Lenkraketen abfeuern können. Angeblich soll Nimitz die Eisenhower ablösen, aber zumindest kurzzeitig werden dann drei Verbände vor dem Iran stationiert sein. Das klingt harmlos, aber der Umstand, dass die Entsendung von Nimitz erst während des Konflikts mit den gefangenen britischen Soldaten erfolgte, lässt doch Befürchtungen wach werden, zumal die in die Enge gedrängte Bush-Regierung womöglich in einem Krieg Entlastung suchen könnte.
Anmerkung: Fühlen sich jetzt die iranische wie auch die amerikanische Führung soweit isoliert, dass sie es wirklich zum Krieg kommen lassen, den die USA weder in Vietnam noch im Iran und auch nicht in Afghanistan gewinnen konnten (wie vorher die Russen auch nicht)?
Was das für die gesamte Region (und die Welt) bedeuten könnte, lässt sich schwer ausmalen - aber es wird fürchterliche Folgen für alle Anrainerstaaten und den Rest der Welt haben.
- USA: Kongress legitimiert das von Bush eingeführte Unrechtssystem
Florian Rötzer in Telepolis vom 29.09.06 Verschleppung, unbegrenzte Inhaftierung, Folter und Willkürlichkeit, eine Person als "feindlichen Kämpfer" zu behandeln, werden nun zur offiziellen US-Politik
Auszug: Das Weiße Haus konnte sich mit dem neuen Gesetz Military Commissions Act of 2006, das den Umgang mit verdächtigen Terroristen und die Einsetzung von Militärgerichten regelt, sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat durchsetzen. Der Senat nahm gestern nach dem Repräsentantenhaus mit 65 zu 34 Stimmen das Gesetz an. 32 demokratische und zwei republikanische Senatoren stimmten dagegen, 12 Demokraten, darunter der konservative, Bush-nahe Joe Lieberman, dafür.
Zunächst hatten die Demokraten dem Streit auf republikanischer Seite als Beobachter zusehen können, bis unter hohem Druck seitens des Weißen Hauses doch eine Einigung erzielt wurde (Das "Programm" der CIA ist gerettet ). Präsident Bush hatte sich noch massiv für das Gesetz stark gemacht und die Gegner in die Ecke gestellt, dass sie den Sicherheitskräften nicht die Mittel in die Hand geben, die benötigt würden, um die amerikanischen Bürger zu schützen und den Terrorismus zu besiegen.
- Kommentar: George W. Bush ist nicht Amerika Alexander Hast, Los Angeles in Saar Echo vom 30.09.06
Warum wir hier in den USA unsere Menschenrechte verlieren, sich alles um das Geld für Bushs Freunde dreht und warum manche Amerikaner Hitler für anständiger halten als ihren eigenen Präsidenten. . .
Zu diesem Thema gibt es hier viele Ansichten, die wegen Abhörens kaum noch am Telefon diskutiert werden. Eine Ansicht, die mich in den vergangen Wochen nachdenklich stimmte, war, dass mir jemand sagte, dass Hitlers Ethik erheblich besser gewesen sei als die von George W. Bush. Aufgewachsen im Deutschland der 60er Jahre machte ich erst einmal große Augen. Dann kam die Erklärung: Hitler - mal alle Schrecklichkeiten für einen Moment außer Acht gelassen - glaubte wirklich, alles FÜR das deutsche Volk zu tun und damit etwas Gutes für sein Land zu leisten.
George W. Bush habe bisher nichts, aber auch gar nichts für Amerika getan, sondern ausschließlich seine reichen Freunde und Drahtzieher im Hintergrund noch reicher gemacht.
Ganz im Gegenteil: Amerika war noch nie so unsicher, so gefährdet und so gehasst wie heute. George W. Bush, dessen Großvater Prescott Bush bereits die Nazis mitfinanzierte, hat mehr Terroristen geschaffen als man sich vor der Jahrhundertwende vorstellen konnte. Dabei werden Tausende von jungen Amerikanern in einem sinnlosen Angriffskrieg getötet. Die gegenwärtige US-Regierung versucht derzeit noch einige neue Kriege und Konflikte in der Welt anzufachen, damit sie und ihre Freunde in der Öl- und Rüstungsindustrie das große Geld machen, selbst wenn es mal zu einem Regierungswechsel kommen sollte.
Dick Cheneys Halliburton macht Milliarden im Irak und in den US-Südstaaten, mit mehr als zweifelhaften Leistungen. Allein Dick Cheneys Firma machte bisher weit mehr Geld als die US-Regierung offiziell als Budget für Krieg gegen den und Wiederaufbau des Irak veranschlagt hatte. Der US-Bevölkerung wurde - nach dem Blödsinn mit den angeblichen Waffen Saddams - auch noch der Betrag von 1,5 Milliarden Dollar als Gesamtkostenpunkt verkauft.
Auch die Theorie, dass Bush und seine Freunde ihre Hände in dem Angriff auf das World Trade Center am 11. September 2001 hatten, wird hier mittlerweile immer öfter erwähnt. Untersucht wird leider nichts. Die Trivia ist dabei aber zu verlockend. Der Pilotfilm der ”Lone Gunmen”, die Helfer der Agenten Dana Scully und Fox Mulder von Akte X, hatte bereits im Mai 2001, also einige Monate vor dem Terrorangriff den Plot, dass die US-Regierung einen Jumbo in das World Trade Center fliegen lassen will, um Terroristen zu beschuldigen und dann einen Krieg im Mittleren Osten anfangen zu können. Das klingt vertraut. Könnte sich das alles vielleicht wirklich so abgespielt haben?
Im Pilotfilm verhindern die ”Lone Gunmen” den Angriff. Einige Monate später leider nicht. Und die Stimmen, dass die Regierung nicht nur im Fernsehen ihre Finger im Spiel hatte, werden mehr. Bin Laden applaudierte dem Anschlag zwar zwei Tage danach, behauptete aber, dass er nichts damit zu tun hatte. Eine Woche später, wohl nach Rücksprache mit der US-Regierung, nahm er dann die Schuld auf sich. Die komplette Bin Laden Familie wurde am Tag nach dem Anschlag aus dem Lande geflogen. Die einzigen Flugzeuge, die in der Luft sein durften, waren die Bin Laden Flieger.
Dass die Bushs und Bin Ladens langjährige Freunde sind, ist allgemein bekannt. Und gefasst wurde Osama planmäßig natürlich auch nicht. Freunde fängt man nicht einfach ein. Fast alle Terroristen kamen übrigens aus Saudi-Arabien. Die restlichen kamen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Und den Emiraten wollte Bush vor nicht allzu langer Zeit sechs der US-Häfen übergeben. Seltsam. Über einen Mangel an Dankbarkeit können sich Bushs Freunde wirklich nicht beklagen. Aber Dankbarkeit wofür? Ein Schuft, wer Böses dabei denkt.
Meine fellow Americans jedenfalls nicht. Und dafür muss ich ihnen meinen Respekt zollen. Der Durchschnittsamerikaner kann sich einfach nicht vorstellen, dass ein US-Präsident so viel Böses anrichten kann. Und das ist einer der Gründe, warum ich Amerika so liebe.
- Iran: Der Schlachtplan ist schon im Weißen Haus Mike Whitney in Saar Echo vom 23.09.06
Das überraschende Ende des Neuen Amerikanischen Jahrhunderts. Propaganda-Feldzug in den Medien
Auszug: Washington. (Information Clearing House) ”Die Vereinigten Staaten überarbeiten für den Fall, daß die Diplomatie scheitern sollte, Pläne für einen Schlag, um das iranische Atomwaffenprogramm lahmzulegen... Der Plan fordert ein fünf Tage langes Dauerbombardement gegen 400 Schlüsselziele, einschließlich 24 Nuklearstandorte, 14 Militärflughäfen und Radareinrichtungen sowie Hauptquartiere der Revolutionsgarden.” Ian Bruce: ”USA legen Plan zur Bombardierung des Iran vor” UK Herald: ”Die Gerechtigkeit ist das Opfer von Gewalt und Aggression geworden” Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad am 20. September.
Jüngste Berichte deuten an, daß die Bush-Strategie fortbesteht, trotz Warnungen von hochrangigen Beamten des Pentagon und respektierten Mitgliedern des außenpolitischen Establishment. Ein kürzlich im Time-Magazine erschienener Artikel von Michael Duffy umreißt ein realistisches Szenario für die Anfangsphase des Konflikts.
”Es wird ein paar Tage andauern mit Tausenden von Sorties, satelliten- und lasergesteuerte Bomben werden auf die Ziele abgefeuert - 1.500 sind vom Pentagon schon geplant - und versuchen, den Stahlbeton zu durchschlagen, unter welchem einige der Nukleareinrichtungen verborgen sind... Die Einrichtungen sind über das ganze Land verteilt, einige davon in exponierter Lage, andere unter dem Deckmantel regulärer Fabriken arbeitend, wieder andere tief im Boden vergraben... Der militärische Angriff erfordert den Einsatz nahezu aller Flugzeugtypen, über die die Armee verfügt: Kampfflugzeuge und Stealth-Bomber, F-15- und F-16-Flugzeuge, die vom Land aus starten, und die F-18, die von einem Flugzeugträger aus starten.
”Es wurde der Befehl erteilt (den Iran anzugreifen). Tatsächlich führen wir seit vielleicht 18 Monaten Operationen durch... Ich habe mit Iranern gesprochen (und sie erzählten mir), sie hätten einige Leute gefangen, die mit ihnen (amerikanischen Spezialeinheiten) gearbeitet hätten. Wir haben die Bestätigung, daß sie dort sind.” Gardner fügte hinzu: ”Die US-Navy-Einheiten sind in Alarmzustand versetzt worden. Das ist ein bedeutender Schritt... Und der (Schlacht-) Plan wurde an das Weiße Haus übersandt.”
Die erste Phase des Krieges hat schon begonnen. Die zweite Phase, die Bombardierungen, werden zweifellos folgen, sobald ein lahmer Vorwand für den Beginn der Feindseligkeiten vorliegt. Gegen den Iran kann sein angebliches Atomwaffenprogramm vorgebracht werden oder Bush wird einfach das Recht beanspruchen, gegen UN-Vertragsverletzungen unilateral vorzugehen, aber das sind nur Formsachen.
Die Entscheidung zum Angriff auf den Iran wurde schon vor langer Zeit getroffen und paßt außerordentlich gut zu vielen neokonservativen Strategieplänen wie ”The Project for the New American Century” (”Das Projekt für ein Neues Amerikanisches Jahrhundert”) und ”A Clean Break” (”Ein sauberer Bruch”), einer neuen Strategie zur Sicherung der Sphäre. Dem Iran kann die Entwicklung von Kerntechnik nicht erlaubt werden, aus Angst, sie gäbe ihm dann die Möglichkeit, sein Öl zu verteidigen. Das wäre katastrophal für die westlichen Eliten, die die Kontrolle über die Verteilung der schwindenden Weltressourcen planen.
Die Falken im Weißen Haus und ihre Kollegen in den Unternehmen erkennen, daß der einzige Weg zur Steuerung des explosiven Wachstums von Amerikas größtem Konkurrenten, China, der ist, dessen Hauptrohstoffquellen zu erobern. Die Hand, die den Ölhahn kontrolliert, regiert die Welt. Daher wurde der Iran ein strategisches Muß für die US-Pläne zur Weltherrschaft.
- Pentagon-Budget: Stabschef fordert Rumsfeld heraus
Tobias Betz in Spiegel Online vom 25.09.06 In Washington ist der Streit um das Militärbudget für 2008 entbrannt. Der Stabschef des US-Heeres Peter J. Schoomaker fordert mehr Geld für die Einsätze in Irak und Afghanistan - ohne diese Mittel könne sich die USA dort nicht mehr halten.
Washington - Ein hochrangiger US-Militär verweigert den Gehorsam. Nicht im Kampfeinsatz, sondern bei den Haushaltsberatungen in Washington. Peter J.Schoomaker, Generalstabschef des US-Heeres, lehnt den derzeitigen Entwurf für den Haushalt 2008 ab. Die bisher eingeplanten Ausgaben für die Streitkräfte erscheinen ihm als zu gering. Nach Ansicht des Stabschefs bleibt dem US-Heer mit dieser Finanzausstattung nichts anderes übrig, als den Rückzug aus seinen weltweiten Einsätzen anzutreten, schreibt die "Los Angeles Times".
- Der "lange Krieg" wird teuer
Florian Rötzer in Telepolis vom 25.09.06 Während die US-Regierung die Militärausgaben senken will, fordert der Personalchef der U.S. Army 40 Milliarden Dollar mehr oder eine Begrenzung der militärischen Einsätze im "globalen Krieg gegen den Terrorismus"
Auszug: Der unter Verschluss gehaltene Geheimdienstbericht NIE über die Situation im Irak scheint, wie Informanten berichteten, eigentlich nur eine Erkenntnis auszusprechen, die lange bekannt, aber nun offiziell ist: Der Krieg im Irak hat den Terrorismus gestärkt ("Der Irak-Krieg hat es schlimmer gemacht" ). Das ist kurz vor den Wahlen ein herber Schlag für das Weiße Haus und die Republikaner, da deren Slogan stets war, dass der Einmarsch in den Irak die Welt sicherer gemacht habe. Dazu kommt, dass nun die U.S. Army viele Milliarden Dollar mehr als vorgesehen verlangt, um den Einsatz im Irak und weltweit im "langen Krieg" aufrechterhalten zu können.
- Entsendung von US-Kriegsschiffen vor die iranische Küste
Max Böhnel Telepolis vom 24.09.06 Militärische Routine, diplomatisches Säbelgerassel oder letzte Vorbereitungen für den Iran-Krieg?
Auszug: Berichte von zwei ernstzunehmenden alternativen Nachrichtenquellen vom Donnerstag lassen das Gegenteil vermuten. Danach plant das Pentagon die Entsendung einer ganzen Armada von Kriegsschiffen direkt vor der Küste Irans. Die Wochenzeitung "The Nation" postete in ihrer Online-Ausgabe unter der Überschrift War signals? unter Berufung auf Militärs Recherchen, denen zufolge das Weisse Haus und das Pentagon Marschbefehle für die Entsendung einer "strike group" von Kriegsschiffen in den Persischen Golf vor die Westküste des Iran erteilt haben. Die Flotte, die unter anderem den mit Atomwaffen bestückten Flugzeugträger Eisenhower , Zerstörer, Fregatten und U-Boote umfasst, soll vor dem 1. Oktober auslaufen und drei Wochen später vor Ort sein.
Die Öffentlichkeitsabteilung der Navy bestätigte den Befehl zum Auslaufen, ebenso wie ein Sprecher der "Second Fleet", nachdem bekannt geworden war, dass mehrere auf der "Eisenhower" stationierten Offiziere ihrem Ärger Luft machten und Kriegsgegner über den Plan informierten. Die Regierung wolle den Iran angreifen, ohne den Kongress informiert zu haben, berichtete die "Nation".
- 9/11 revisited - Bekenntnisse eines Verschwörungstheoretikers
Mathias Bröckers Telepolis vom 09.09.06 Eigentlich ist doch alles ganz einfach mit dem 11.September 2001, es gibt nur zwei Möglichkeiten:
- a) Eine kriminelle Bande, angeleitet von ihrem Boss in einer afghanischen Höhle, bringt mit Teppichmessern vier Passagierjets unter ihre Kontrolle, fliegt mit diesen Jets komplizierte Luftmanöver, überlistet dabei die gesamte, hochentwickelte Luftabwehr über den bestgeschützten Gebäuden der Welt, bringt sie zielgenau zum Einsturz und tötet bei diesem spektakulären Terroranschlag fast 3.000 Menschen.
- b) Eine kriminelle Bande, die verdeckt innerhalb der US-Regierungs- und Geheimdienstbehörden operiert, ausgestattet sowohl mit den notwendigen Mitteln, Übungen, bei denen die Entführung von Passagierjets simuliert wird, real werden zu lassen, als auch mit den Motiven und Möglichkeiten, von den Anschlägen politisch und finanziell zu profitieren, benutzt Bande A bei ihrem Vorhaben als Sündenbock.
Anmerkung: Interessanter Hintergrundbericht mit vielen Links zu weiteren Informationen in der Telepolis
- Kofferbomber: Auffälliger geht`s wohl nicht mehr Gerhard Wisnewski im Saar-Echo vom 22.08.06
Haben das Bundeskriminalamt und gewisse Nachrichtendienste an dieser Geschichte mitgedreht?
Auszug: Berlin/Damaskus. Ein netter Zufall: Da soll die Bundeswehr in den Libanon, und dann findet man prompt zwei Sprengstoffkoffer, wovon einer praktischerweise das Ticket in den Nahen Osten enthält - nämlich einen Zettel mit arabischen Schriftzeichen und mit Telefonnummern aus dem Libanon. ”Eine weitere wichtige Spur” seien ”Tüten mit Speisestärke, die ebenfalls aus dem Libanon stammen und in einem der Koffertrolleys gefunden worden sind”, meint das BKA. Man habe dazu den Gewürzhändler in Deutschland ermittelt, ”der diese Speisestärketüten vornehmlich an libanesische Familien im Großraum Essen verkauft hat.” Na bestens, dann mal ab in den Libanon, neue Terrorgesetze, mehr Überwachung und, und, und.
Die beiden Kofferbomben kommen den sogenannten ”Sicherheitsbehörden” wie gerufen, allen voran Wolfgang Schäuble. Geradezu atemlos versucht er, die Bundesrepublik endgültig in einen Polizeistaat zu verwandeln: ”Schäuble will Überwachung ausdehnen” - - ”Schäuble will Zivilflugzeuge abschießen lassen” - ”Schäuble: Luftsicherheitsgesetz noch in diesem Jahr” - ”Schäuble für Ausbau der Videoüberwachung” - und natürlich: ”Schäuble will deutsche Polizisten in den Libanon schicken”. So lauteten einige Schlagzeilen aus den letzten Tagen.
Soweit wäre die Sache rund, wenn, ja wenn da nicht einige Fragen blieben. Zum Beispiel: welche nahöstlichen Bombenleger wären so dämlich, deutschen Kriegstreibern mit ihren Zetteln die Rechtfertigung für einen ”Einmarsch” in den Libanon auf dem silbernen Tablett zu servieren? Aus Zufall? ”Vergessen”? Wohl kaum.
Anmerkung: Zweifel sind erlaubt, ob nicht der Weg das Ziel war. Ebenso wie die "Flüssigkeiten" in England und auch bei "9/11" sind viele Fragen offen geblieben, die eher auf eine begleitende Planung hindeuten, wie z.B. unterstützende Sprengungen der Tower - siehe auch "9/11 - Asbest-Attacke aus dem weißen Haus". Am Pentagon schlugen jedenfalls definitiv keine Flugzeuge ein.
- Was steckt hinter dem Libanonkrieg?
Georg Meggle Telepolis vom 08.08.06 Ein Versuch, den Libanon-Krieg rational zu erklären
Was steckt hinter dem neuen Libanonkrieg? Was sind die wirklichen Kriegsgründe? Was die finalen Kriegsziele? Die bisherigen offiziellen Erklärungen taugen nicht viel. Eine bessere Erklärung betrachtet diesen Krieg im größeren Kontext:
- Der Libanonkrieg ist ein Vorab-Präventivkrieg zum bevorstehenden direkten Präventivkrieg gegen den Iran: Mit Hilfe des Libanonkriegs wollen die USA & Israel ihre Ausgangsposition im Krieg gegen den Iran optimieren.
- Die geplante UN-Stationierung von Truppen (inklusive von Truppen aus NATO-Staaten) im Libanon ist eine wesentliche Komponente dieser Strategie.
Man beachte: Im Folgenden geht es dem Autor Georg Meggle nicht um die Moral des Libanonkrieges, nur um dessen rationale Erklärbarkeit, d.h. seine Verstehbarkeit (zur Moral siehe den Telepolis-Artikel Ein Recht auf Notwehr? von Bettina Köthke vom 26.07.2006 und von Florian Rötzer: Von der Moral im Krieg . Zu der hier vorausgesetzten Prämisse, wonach "Bomben auf den Iran?" keine offene Frage mehr ist, siehe Georg Meggles Telepolis-Artikel vom 18.01.06.)
Anmerkung: Eine insgesamt sehr gute Übersicht über die möglichen wahren Gründe für die den gewählten Zeitpunkt der Ausschaltung der Hizbollah-Milizen und deren militärischem Potential, in das alleine der Iran über 50 Millionen Dollar investiert hat.
- 9/11: Asbest-Attacke aus dem Weißen Haus
Hans Boës Telepolis vom 06.08.06 Staatliche Willkür in den USA - Teil 3
Auf Anweisung des Weißen Hauses hat das amerikanische Umweltbundesamt die Gefahren aus der Luft um Ground Zero verheimlicht. Zehntausende Menschen werden einen langsamen und qualvollen Tod erleiden.
Anmerkung: Gleichzeitig liefert dieser Report mögliche Hinweise darauf, dass die Tower des World Trade Center nicht einfach so in sich zusammengefallen sind, sondern gesprengt wurden - womöglich vom neuen Besitzer. Auf jeden Fall gibt es viel Raum für für solche Vermutungen und auch Mitwirkungen der amerikanischen Regierung.
- Abbau der Demokratie
Hans Boës Telepolis vom 11.06.06 Staatliche Willkür in den USA - Teil 2
Im ersten Teil (Staatliche Willkür ) habe ich (Anmerkung: der Autor) versucht zu zeigen, dass die Bedrohung durch den Terrorismus von der Politik und den Medien extrem aufgebauscht wird. Allein die Zahl der Verkehrsopfer übersteigt die Zahl der Terroropfer weltweit etwa um das Zweihundertfache. Und die Opfer unter der Zivilbevölkerung des sogenannten "Krieges gegen den Terror" übersteigen die direkten Opfer durch Terroranschläge noch um das Fünfzigfache. Würde wirklich der Schutz von Menschenleben im Visier der Politik stehen, hätte sauberes Trinkwasser für alle Menschen oberste Priorität der internationalen Politik.
- Werden die Standards unserer Zivilisation demnächst vom Terrorismus diktiert?
Hans Boës Telepolis vom 30.04.06 Staatliche Willkür in den USA - Teil 1
Die Geheimdienste sind zunehmend in Verruf geraten, im Zuge der Terrorabwehr ihre Kompetenzen zu überschreiten. Besonders drastisch ist dies am Fall des von der CIA entführten Deutschen Khaled al-Masri deutlich geworden, den inzwischen ein Untersuchungsausschuss behandelt ("Herr Lehmann vom BKA" ).
- 9/11: Was hat Washington zu verbergen?: Eine Boeing stürzte jedenfalls nicht ins Pentagon Ralph Kutza in Saar-Echo vom 17.05.06
Gerichtlich erzwungene Videofreigabe belastet die Bush-Administration eher, als daß sie entlastet. Wurde Verteidigungsministerium von einer US-Rakete getroffen?
Auszug: Das Pentagon äußert sich auch weiterhin nicht dazu, wie es sein kann, daß angeblich zugleich
- a) etliche Tonnen einer Boeing 757 pulverisiert wurden,
- b) menschliche DNA-Proben aber den Aufprall quasi problemlos und massenhaft analysierbar überstanden, und
- c) drei Gebäuderinge weiter genau ein mannsgroßes Austrittsloch (eine weiche Boeing-Nase konnte das nicht verursacht haben; und wenn es von einem Triebwerk stammte, warum gab es dann nicht zwei solche Löcher?)
verursacht wurde (wie man es eher beim Einschlag einer ggf. uranverstärkten Rakete des US-Militärs erwarten würde). Das Schweigen verwundert nicht, denn das ist natürlich unmöglich!
Man darf gespannt sein, was künftig eventuell zum Pentagon-Anschlag noch alles veröffentlicht werden wird. In inzwischen mehr als viereinhalb Jahren seit 9/11 läßt sich schließlich so manches computergenerierte Filmchen produzieren, das natürlich mit der damaligen Realität nicht das Geringste zu tun haben muß.
Hier eine andere Version der Verschwörungstheoretiker von 911TrueStory.com:
9/11 Controlled Demolitions of Sept.. von 911TrueStory.com (36 Min. Video)
- Krieg im Libanon: Der Wahnsinn an der Macht
Josef Joffe Die Zeit vom 20.07.06 Israel kämpft gegen neue Gegner. Die Radikalislamisten von heute verfolgen keine rationalen Ziele. Dagegen hilft nur ein altes Rezept: Eindämmung.
Die Sache geht weit über den klassischen Konflikt hinaus, und das macht sie so gefährlich. Unter iranischer Regie sind verschiedene Handlungsfäden in einer einzigen Krise vereint worden. Teheran, das sich neuerdings wegen seiner Atomrüstung, die seine regionale Vorherrschaft befördern soll, dem gemeinsamen Druck Amerikas und Europas ausgesetzt sieht, sich aber nicht mehr auf Russland und China verlassen kann. Was lag da näher, als Hamas und Hisbollah zu mobilisieren, um Israel in die Falle eines Krieges zu locken. Fazit: Der Druck auf das Atomprogramm schwindet, die Nachgiebigkeit wächst, auf dass Iran seine Helfer wieder an die Leine lege. Das Signal: »Ihr braucht uns? Was wollt ihr zahlen?«
- Krieg im Libanon: Syriens Zwickmühle
Mona Sarkis Telepolis vom 22.07.06 Der "Angemessene Preis" steht vor der Pleite. Syrien taktiert weiter
Syriens Präsident Baschar al-Assad kommt aus der Bredouille nicht heraus: Einerseits kann er seine Unterstützung von Hamas und Hizbollah nicht aufgeben, ohne damit sein wichtigstes Druckmittel gegen Israel und die USA zu verlieren. Andererseits ist das militärische wie wirtschaftliche Fliegengewicht Syrien einer Konfrontation mit Israel nicht gewachsen. Einer Auseinandersetzung mit Teheran aber auch nicht.
- Pillen gegen Psychoprobleme: Antidepressiva für US-Soldaten im Irak
Pat/dpa/AFP Spiegel Online vom 14.05.06
Das US-Militär setzt nach einem Zeitungsbericht im Irak kranke und labile Soldaten ein, die zum Teil schwere Antidepressiva einnähmen. Ärztliche Hilfe komme so gut wie gar nicht in Frage.
- Wann erfolgt der Angriff auf den Iran?: Die Kriegstrommeln werden lauter
Georg Schöfbänker in Telepolis vom 13.05.06
Die Entscheidung, den Irak ohne jede sachliche Grundlage in Bezug auf Massenvernichtungswaffen anzugreifen, fiel spätestens definitiv im Juli 2002, neun Monate vor dem Beginn der militärischen Offensive. Die Anweisungen aus dem Pentagon an die militärischen Planer erfolgte am 12. September 2001, einen Tag nach 9/11.
Die Entscheidung der Bush-Regierung Iran anzugreifen, dürfte vor kurzem gefallen sein. Ob dieser nächste völkerrechtswidrige Angriffskrieg der USA stattfinden wird, hängt nicht mehr vom Verhalten Irans ab. Selbst wenn Iran sein Nuklearprogramm vollständig einstellen würde, würde sich an der Haltung der Bush-Regierung wahrscheinlich nichts verändern. Es sind mittlerweile auch andere Kriegsgründe im Gespräch, außer das iranische Nuklearprogramm. Ob sich der nächste Krieg im Nahen Osten noch vermeiden lässt, wird vorwiegend vom Widerstand der internationalen Staatengemeinschaft gegen die Bush-Regierung abhängen. Davon ist bisher wenig in Sicht.
- Welt-Finanzkollaps schon im September? Quelle: Bürgerrechtsbewegung Solidarität - www.bueso.de Saar Echo vom 01.05.06
US-Oppositionspolitiker Lyndon LaRouche zur aktuellen Systemkrise / Regierungen müssen eingreifen
”Unser Land und die Welt stehen heute, in den vor uns liegenden Wochen und Monaten, vor der größten Krise der neuzeitlichen Geschichte; größer noch als der Zweite Weltkrieg. Das heißt nicht, daß die Lage hoffnungslos ist, sie erscheint nur hoffnungslos.” So begann Lyndon LaRouche, der amerikanische Ökonom und führende Kopf der Opposition gegen das Cheney-Bush-Rumsfeld-Regime, am 27. April seine im Internet live übertragene Rede in Washington.
Die Doppelkurve 1923 und 2006 illustriere: ”Das derzeitige Finanzsystem ist am Ende, noch im Laufe dieses Jahres, falls nicht von der US-Regierung dramatische Maßnahmen ergriffen werden, um das Ruder herumzureißen.
Die Lösung bestehe darin, daß der Kongreß das Bankensystem, einschließlich der Zentralbank Federal Reserve, einem Bankrottverfahren unterzieht. Die derzeit private amerikanische Zentralbank müsse wieder eine Nationalbank werden und als oberster Kreditgeber für den Wiederaufbau von Industrie, Verkehrsinfrastruktur, Wasser- und Energieversorgung, Bildungs- und Gesundheitswesen sorgen. Leider sei der Kongreß nicht dazu bereit, daher müßten die Bürger ihre Abgeordneten in die Pflicht nehmen.
- USA drohen mit Alleingang
Ludwig Greven in Die ZEIT vom 20.04.06
Da sich der Uno-Sicherheitsrat nicht auf ein härteres Vorgehen im Atomkonflikt mit Iran einigen kann, erwägen die USA jetzt einen Alleingang: Notfalls wollen sie, wie schon im Fall Irak, eine "Koalition der Willigen" gegen das Mullah-Regime bilden.
Die Drohung, die Außenministerin Condoleezza Rice formulierte, erinnert an das Droh-Szenario vor dem Irak-Krieg 2003: Es gebe Länder, die überlegten, welche finanziellen und politischen Schritte gemeinsam ergriffen werden könnten, falls sich der Weltsicherheitsrat nicht auf ein entschlossenes Vorgehen einigen sollte, sagte sie. Das - von den USA gerne eigenmächtig definierte - "Recht auf Selbstverteidigung" verlange nicht notwendigerweise eine Uno-Resolution, betonte sie. Die Außenministerin bezog sich dabei ausdrücklich auf die Kriege auf dem Balkan und im Irak. Auch da hatten die Nato beziehungsweise eine von den USA geführte Allianz die Angriffe ohne Legitimation durch die Vereinten Nationen gestartet.
- Rice prescht vor: Uno soll Krieg gegen Iran billigen
Pjotr Romanow N24 vom 14.04.06
Die USA haben im Konflikt mit dem Iran abermals ihren Ton verschärft. Die Regierung in Washington ziehe die gesamte Bandbreite der Optionen des UN-Sicherheitsrates in Betracht, sagte Rice an die Adresse der Führung in Teheran. Der Rat müsse eine harte Resolution verabschieden, die den Einsatz von Waffengewalt ausdrücklich einschließe.
Jetzt sollen also Legitimierungsallianzen geschmiedet werden, die das geplante Vorgehen der USA rechtfertigen sollen.
- Krieg der USA gegen Iran beschlossene Sache Pjotr Romanow im Saar Echo vom 12.04.06
Offen scheint nur noch der Zeitpunkt des Losschlagens. Wahrscheinlich im Herbst. Für Argumente nicht mehr zugänglich.
Allem Anschein nach lässt sich ein Krieg zwischen den USA und Iran leider nicht verhindern. Das Verhalten der USA und Irans kann wohl kaum anders als eine psychologische Kriegsvorbereitung bezeichnet werden. Die Amerikaner geben eine Erklärung aggressiver als die andere ab, während Iran groß angelegte Übungen in der Straße von Hormuz abhält, um seine militärische Stärke zu zeigen. Unbestreitbar ist auch, dass die Seiten einander als das Kernstück des Weltübels und als die größte Bedrohung für die eigenen geistigen, ideologischen und politischen Werte auffassen.
- Spekulationen: Weißes Haus soll über Atomschlag gegen Iran beraten
asc/AFP im Spiegel vom 08.04.06
Der US-Enthüllungsjournalist Hersh wartet mit neuen Recherchen auf: Im Weißen Haus habe die Planung massiver Bombenangriffe gegen Iran begonnen. Auch denke man über den Einsatz von Atomwaffen nach. Die Bush-Regierung halte Präsident Achmadinedschad für einen potenziellen zweiten Adolf Hitler. In Wahrheit geht es aber - wie auch schon im Irak - um etwas ganz anderes als Fortsetzung einer langen Reihe von Greueltaten (siehe auch: Warum die A-Bomben wirklich fielen) zum Erhalt des an sich wertlosen Dollar als Petro-Dollar und Weltwährung - denn wie vorher schon der Irak will auch der Iran an seiner Ölbörse Energie in Euro handeln statt in Dollar - und das darf nicht sein.
- Hintergrund: Mit dem Iran explodiert globales Finanzsystem Quelle: Bürgerrechtsbewegung Solidarität. www.bueso.de im Saar Echo vom 04.04.06
Strategieseminar: ”Was steht hinter der Irankrise?”. Dick Cheney und der Universalfaschismus der britischen und amerikanischen Neocons.
LaRouche (amerikanischer Oppositionspolitiker und Herausgeber von EIR) eröffnete das Seminar mit einer schonungslosen Lagebeurteilung der amerikanischen Wirtschaft und des Weltfinanzsystems. Die amerikanische Ökonomie sei angesichts der Immobilienblasen, dem Kollaps der Autoindustrie und der Infrastruktur ein einziges Desaster, und das Weltfinanzsystem, das in den 70er Jahren das System von Bretton Woods ablöste, stehe vor dem Kollaps.
- Amerika frißt sich allmählich selber auf Saar Echo vom 22.03.2006
Politischer Umbau gegen das eigene Volk in vollem Gange. Wozu brauchen die USA so viele Internierungslager? Militarisierung auf breiter Front im Innern.
Der ”Universale Gegner”: Der Begriff ”Feind” beschränkt sich nicht mehr nur auf ”ausländische islamische Terroristen” und ”Schurkenstaaten”, wie er in früheren Stellungnahmen nach dem 11. September 2001 definiert wurde, sondern er umfasst auch terroristische Bedrohungen innerhalb der USA, die von sogenannten ”inneren Verschwörern” ausgehen.
- Wir können den Krieg gewinnen
Saar Echo vom 20.03.2006
Wie ”Bessergestellte” die Weltlage sehen. Was David Rockefeller sieht, ist die Verhausschweinung der Massen.
- Truman, Churchill, der heiße und der kalte Krieg (I) Saar Echo vom 03.03.2006
Vor 60 Jahren hielt Sir Winston seine berühmte Rede in Fulton. Die Vernichtung der Sowjetunion war prinzipiell beschlossene Sache.
- Schweiz: Das Nationalbankgold und die direkte Demokratie
Dr. Werner Wüthrich in Zeitenwende.ch vom 09.12.2006
Die Schweiz besass einmal 2600 Tonnen Gold. In den letzten Jahren hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Hälfte davon verkauft. Weshalb hielt die Schweiz über Jahrzehnte so grosse Reserven? Der Ursprung ist in der Währungsordnung nach dem Zweiten Weltkrieg zu suchen und – was viel weniger bekannt ist – auch in der direkten Demokratie.
Die nächste Goldabstimmung fand am 18.April 1999 statt. Das Volk nahm mit der neuen BV auch die Aufhebung der Golddeckung an, ohne darüber informiert worden zu sein. Bundesrat Arnold Koller beteuerte stets, im Projekt «nachgeführte Bundesverfassung» gehe es lediglich darum, das geschriebene und ungeschriebene Verfassungsrecht in eine moderne Sprache und in eine neue überzeugende Systematik zu fassen.
Inhaltliche Neuerungen seien darin nicht enthalten. Am 4.März 1998, ungefähr ein Jahr vor der Abstimmung, hatte Koller im Ständerat von einer Expertenkommission gesprochen, die zum Schluss gekommen sei, dass die Hälfte der Goldreserven «überflüssig» sei und verkauft werden könne. Dazu musste jedoch die Golddeckung in der Bundesverfassung aufgehoben werden, die 1951 vom Volk und Ständen so machtvoll gewünscht wurde. Koller begründete die Aufhebung wie folgt: Die Schweiz habe sich 1992 mit dem Beitritt zum Internationalen Währungsfonds (IWF) verpflichtet, die Landeswährung nicht an das Gold zu binden.
- UdSSR hat Krieg gewonnen, Amerika die Welt (II) Saar Echo vom 06.03.2006
Interview mit Valentin Falin: ”Der Kalte Krieg ist nicht zu Ende”. Die Entwicklung in Osteuropa geht auf das Konto der USA
Der vorletzte US-Präsident, Bill Clinton, hatte 1997 ein internes Treffen mit Kongressmitgliedern. ”Mit unserer aktiven Hilfe”, sagte er zu den Versammelten, ”wurde Jugoslawien zersplittert. Unsere nächste Aufgabe ist die Zersplitterung der Russischen Föderation.
- Warum die A-Bomben wirklich fielen Saar Echo vom 16.07.2005
Amerika, das japanische Raubgold und Hiroshima: Die Welt rätselte 60 Jahre lang über die wahren Motive der Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki – bis heute. . .
- Hiroshima: Verbrechen, Pathos, Lügen Saar Echo vom 05.08.2005
SAAR-ECHO-Interview mit Frank Krüger zum wahren Hintergrund der A-Bomben-Abwürfe. Goldgier gab den Ausschlag für den doppelten Massenmord.
- Hiroshima: Millionen Krebstote durch Atomtests Saar Echo vom 05.08.2005
60 Jahre Atomwaffen: Ein „Weltappell“ der Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki.
- Weitere Artikelsammlungen zum Thema finden Sie hier
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